Juhu, mein Hostel in Brisbane hat Foxtel, sprich PayTV. Das ist so toll weil ich dadurch vermutlich das Spiel unserer Auswahl gegen Polen sehen kann. Freu! Also ich behaupte ja mal das wir gewinnen werden, solange Polen uns den Sieg nicht kurz vor Ende noch klaut ... Muahaha!
Freitag, 6. Juni 2008
Deutschland gegen Polen
Juhu, mein Hostel in Brisbane hat Foxtel, sprich PayTV. Das ist so toll weil ich dadurch vermutlich das Spiel unserer Auswahl gegen Polen sehen kann. Freu! Also ich behaupte ja mal das wir gewinnen werden, solange Polen uns den Sieg nicht kurz vor Ende noch klaut ... Muahaha!
Donnerstag, 5. Juni 2008
Pale on Board
Gegen 14 Uhr sind wir hier in Byron in Richtung Ballina (südlich von Byron) losgefahren. Wir sind da hin gefahren weil die Wellen hier in Byron "ein wenig" schwierig für Anfänger wären. Der erste Punkt an dem wir dann angehalten haben sah schon etwas freundlicher aus. Unser Instructor hat uns dann erklärt was wir gerade sehen. Einen Strandabschnitt mit etwas chaotischen Wellen und einem machbaren Teil in der Mitte. Nur war dieser Teil von 2 sogenannten 'Rips' begrenzt. Rips sind Strömungen in Strandnähe die dich ruckzuck aufs offene Wasser tragen und die Hauptursache fürs Ertrinken an australischen Stränden sind. *schluck
Als wir da ankamen spielten wir erstmal "Findet die Welle", denn da war nicht viel von Wellen zu sehen. Dann hab ich erstmal meinen Neoprenanzug (Wetsuit nennt man das hier) linksrum angezogen. Beim Schnorcheln bei den Whitsundays hab ich ihn nur mit Hinten vorne angezogen. Ich glaub ich hab jetzt die meisten Varianten einen Neoprenanzug falsch anzuziehen durchgespielt. Hat noch jemand eine gute Idee die ich ausversehen probieren könnte?
Nach einigen komödiantsich-dilletantischen und erfolglosen Versuchen schaffte ich es (wie eigentlich alle anderen auch) irgendwann tatsächlich mich aufzurichten und stehen zu bleiben. Was für ein Triumph!
Technisch gesehen habe ich mich aufrecht auf einem Surfbrett stehend durch den Schwung einer Welle getragen fortbewegt. Sprich, ich bin gesurft! YEEHA!!!! Ja, es waren winzige Wellen und auf einem Brett von enormen Ausmaßen, aber das ist mir Wurscht. Ich habe es getan und das stimmt mich fröhlich.
Das Aufstehen funktioniert übrigens folgendermaßen:
1. Man liegt auf dem Bauch auf dem Brett mit den Armen neben den Schultern aufgestützt und den Oberkörper etwas aufgerichtet.
2. Wenn man Schwung hat zieht man die Knie an so dass sie zwischen den Händen ruhen.
3. Dann stellt man das Führungsbein zwischen die Hände (1. Bild unten) und lässt das andere Bein erstmal wo es ist. Es ist wichtig den Fuß quer zum Brett in die Mitte zu stellen da man sonst kippt.
4. Der schwierigste Teil: Man zieht das hintere Bein so an dass man den Fuß (ebenfalls quer) da hin stellen kann wo man eben noch das hintere Knie hatte.
5. Bei gebeugten Knien aufrichten, Balance halten und beten.
Hier noch ein paar offensichtlich gestellte Bilder (aber ich habe mich auch da fortbewegt ... mit Anschieben) um das mal ein wenig zu veranschaulichen.
Dienstag, 3. Juni 2008
Cape Byron
Montag, 2. Juni 2008
Autsch und ein kleines bisschen dämlich
hitting a rock
Ursprünglich hochgeladen von Paleontour
Samstag, 31. Mai 2008
Desert Patrol Tag 6
Die Umwanderung von Uluru war geologisch und optisch interessant, aber ich finde dass die Informationen über die Bedeutung Ulurus umfangreicher hätten sein können. Viel davon wurde zwar im Besucherzentrum erklärt, aber es ist ziemlich schwierig den Zusammenhang zwischen den Gesteinsformationen und den Geschichten zu verstehen wenn man sie nicht vor sich hat. Und Fotos können zu den Erklärungen nicht geliefert werden, da diese Formationen entsprechend ihrer Bedeutung heilig sind und nicht fotografiert werden dürfen. Trotzdem ein Foto machen und erwischt werden macht das Löschen dieses Fotos ziemlich teuer: $25.000!!! Das ist übrigens die gleiche Strafe wie für ein Besteigen des Berges wenn der Aufstieg geschlossen ist und andere Aktivitäten die Uluru als Heiligtum schänden, wie etwa Paragliding oder „Abseiling“. Wenn das gleiche generell für Kirchen gelten würde wäre das Internet wohl um ein paar Millionen Bilder ärmer.
Nochmal zum Thema Besteigen von Uluru: Ich bin der Meinung dass der Aufstieg generell und für immer geschlossen werden sollte. Von unserer Gruppe hätte es keiner getan auch wenn der eine anwesende Engländer darüber nachgedacht hatte bis ich in Coober Pedy mit ihm darüber geredet habe. Auch wenn er es wohl am Ende (bei offenem Aufstieg) ohnehin nicht getan hätte (weil er es alleine hätte machen müssen und die Gruppe ihn dafür wohl verachtet hätte) war ich trotzdem ein klein wenig Stolz darauf ihn Tage vorher von der Unseligkeit seiner Idee zu überzeugen. Warum? Weil ich sonst kulturell eher ein kleiner ignoranter Unhold bin. Ich hab noch nicht mal eine Ahnung auf was sich Stoiber und Beckstein mit „deutscher Leitkultur“ eigentlich genau beziehen und es kümmert mich auch weniger als es vielleicht sollte.
Desert Patrol Tag 5
Auch hier wieder ein früher Start (nach mehrmaligem Bestätigen der Sonnenaufgangszeit). Diesmal schauten wir der Sonne beim Steigen irgendwie neben Kata Tjuta und hinter Uluru zu. Das hieß Fotoapparat nach vorne (Kata Tjuta und viel Farbe)), nach rechts (Uluru und viel Sonne) und wieder nach vorne bis alle anderen genervt vom ständigen Ducken waren. Nein, tut mir nicht leid … War schon ganz schön schön. Neben mir stand noch ein Fotograf mit ner Canon EOS 20d (ein paar Kategorien über meiner 350d) und nem Stativ den ich dann darum bat mal bitte ein Portrait von mir vor Kata Tjuta zu machen. Mit einem charmanten Lächeln und einer freundlichen Bejahung entlarvte er sich selbst als der wohl grottigste Portraitfotograf der je (m)eine 350d in seiner Hanf hielt. Das Foto war so dermaßen schlecht das ich meinen Augen kaum trauen konnte: Horizont schief, ich genau in der Mitte, Leute links am Rand, sein Stativ rechts im Goldenen Schnitt und alles grauenhaft belichtet (ein Histogramm das aussah als ob sich die Tonwerte vor der Mitte ekelten und sich deswegen an die Ränder verkrochen). Mit einem charmanten „du Depp“-Lächeln bedankte ich mich und fragte die mit ihrer Kompaktkamera daneben stehende Kelly doch nochmal eines zu machen. Die Einstellungen habe ich diesmal selber vorgenommen. Resultat nebenan. Kein Kommentar (… und kein Vergleich mehr möglich da ich seine Gurke aus Platzgründen gelöscht habe)!
Etwas (und viele Fotos) später machten wir eine sehr interessante Wanderung durch das überaus fotogene Kata Tjuta, das übrigens auch „The Olgas“ genannt wird. Um ganz ehrlich zu sein bin ich mit den Artikeln für Kata Tjuta selber ziemlich überfordert (die oder das?) und nenne es ab jetzt Olgas, auch wenn das politisch nicht korrekt ist. Diese Olgas sind übrigens heiliges Gebiet (deswegen politisch unkorrekt) der männlichen Aboriginees. Während der Wanderung überkam mich eine eher zynische Ahnung warum es für Männer heilig ist und für Aboriginee-Frauen tabu. Ich glaube irgendwie auch das der Name Olgas EIN WENIG damit zu tun hat. Bilde(r)t euch eure eigene Meinung aus dieser Auswahl (ich konnte und wollte garnicht alles fotografieren):
Am Nachmittag hatten wir dann Freizeit, die für mich eher unglücklich verlief. Die Speicherkarte meiner 350d verschwand nach dem Überspielen der Bilder auf den Laptop auf mysteriöse Weise. Das war die Speicherkarte die ich als Ersatz für die in Sydney gestohlen geglaubte gekauft hatte. Unter Verdacht standen die überall rumlungernden Magpies die alles klauen was nicht niet- und nagelfest und vor allem blau (so wie die Karte) ist. Das war aber mehr so eine Art Generalverdacht gegen Vögel und ein Resultat der Umstände auf dieich hier nicht weiter eingehen möchte. Es war finanziell und egomäßig frustrierend. Fotogelegenheitstechnisch gesehen war es ein Desaster, denn am gleichen Abend fuhren wir zum Sonnenuntergang mit Blick auf Uluru und am nächsten Tag machten wir einen Basewalk (einmal drum herum).
Das ich diese Speicherkarte UND DIE IN SYDNEY GESTOHLEN GEGLAUBTE am darauf folgenden Abend (innerhalb von 20 Minuten) finden sollte als ich das Linsenreinigungstuch suchte macht die ganze Angelegenheit nicht unbedingt besser. Ich warte eigentlich nur drauf dass meine alte Powershot wieder auftaucht …
Der Sonnenuntergang mit Uluru war echt schön, aber leider jenseits der Grenzen einer Kompaktkamera was Langzeitbelichtungen angeht. Ich muss dabei allerdings wie ein Bi-polar (manisch-depressiv) Gestörter gewirkt haben der außerdem an einem akuten Fall von Avian-Paranoia leidet als nahezu jedem Bewunderungsausruf eine derbe Tirade folgte . Ich glaube der Rest fand das lustig …
Ein Highlight hatte aber selbst ich (und der Rest der amüsierten Gruppe) noch das mir einen gerade angesetzten Fluch im Halse stecken bleiben ließ … Während wir da grad als so ziemlich letzte übrig gebliebene (wir sind halt immer spät dran gewesen) saßen, Snacks knabberten und ein Bierchen tranken sahen wir eine Sternschnuppe über Uluru. „Nunja, … ok. Schon schön, aber soo?“ denkt ihr euch jetzt wohl. Absolut so, denn aus dieser Sternschnuppe wurde EIN METEORIT DER GENAU NEBEN ULURU EINSCHLUG!!! Da ich am letzten Tag so oft über Statistik gesprochen habe: Wie wahrscheinlich ist es denn bitte dass genau in dem Moment wo du da sitzt und guckst ein Meteorit genau neben Uluru einschlägt!!! … und es ein so kleiner ist dass du hinterher davon berichten kannst.
Sonntag, 25. Mai 2008
Sailing the Whitsundays
Es schwankt uebrigens immernoch alles leicht unter meinen Fuessen und gestern waer ich in der Dusche im Hostel fast umgefallen als die Welt, also der Duschvorhang, in einem Schwapp auf mich hinzugeschossen kam um sich dann dreist lachend (raschelnd) wieder an den Rand des Beckens zu verziehen und sich selbst als Illusion preiszugeben. Bastard!
Morgen gehts dann weiter Richtung Fraser Island. Selfdrive-Sandsafari im Jeep! Muahahaha ...
Kann leider grad keine Bilder hochladen da YHA Mist und das WLAN nicht kostenlos ist und auch gleich garnicht wirklich funktioniert. Und zum hochladen am Hostelrechner hier hab ich leider nicht den Nerv. Aber keine Angst, die kommen schon auch noch. Kennt mich ja.
Einfach um euch mal einen Vorgeschmack zu geben, hier mal ein Bild der Whitsundays aus dem Netz:
Bis die Tage! (uebrigens ist es grad mal 8.30 Uhr am Morgen und ich bin schon ne Stunde online. Und das obwohl mein Bus erst heut abend um sechs faehrt. Was mache ich hier eigentlich?)